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K+S Transport GmbH

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Historie

Traditioneller Lager- und Umschlagsbetrieb

1927 siedelte sich die K+S Transport GmbH auf der Insel Wilhelmsburg in der Elbe vor Hamburg an, um durch eine moderne Lager- und Umschlaganlage den steigenden Transportanforderungen Rechnung zu tragen. Im Auftrag des Preußischen Staates wurde  hier innerhalb kürzester Zeit eine Hafenanlage errichtet, die dem Kalisyndikat für 450.000 Reichsmark pro Jahr zu Verfügung stand. 1928 kam eine vergleichbare Anlage in Bremen hinzu. In beiden Häfen war nun Lagerraum für 190.000 Tonnen Kalisalze geschaffen.

Bis zum Zweiten Weltkrieg wurden pro Jahr 950.000 Tonnen verschifft. Nach zügigem Wiederaufbau begann 1947 erneut der Export von Düngemitteln und erreichte bereits nach wenigen Jahren das Volumen der Vorkriegszeit. 1955 kaufte die K+S Transport GmbH die Hamburger Hafenanlage von der Hansestadt und 1967 die Bremer Anlage vom Kalisyndikat. Anfang der siebziger Jahre trennte man sich aus strategischen Gründen von der Bremer Anlage.

Moderne Hafen- und Transportlogistik

Bis heute haben wir in Hamburg viele Millionen Euro in die Modernisierung des Kais, der Lagerhallen und der Förder- und Umschlagtechnik investiert, um unsere Leistungsfähigkeit zu erhöhen und die Umschlagkosten zu optimieren.

Im Jahre 1990 wurde zusammen mit der Kali-Bergbau Handelsgesellschaft mbH, Berlin, die German Bulk Chartering GmbH, Hamburg, gegründet zur Befrachtung von Seeschiffen mit der Ladung von der damaligen Kali und Salz AG und der Kali-Bergbau Handelsgesellschaft. Im Rahmen der Liquidierung der Kali-Bergbau Handelsgesellschaft mbH durch die Treuhandanstalt wurden deren Anteile im Jahre 1993 von der K+S Transport GmbH übernommen.

Die UBT See- und Hafen-Spedition GmbH Rostock wurde im Jahre 2000 erworben. Die UBT erbrachte Klarierungstätigkeiten sowie Seehafenspeditionsdienstleistungen in den Häfen Wismar und Rostock. Die Klarierungen der K+S Transport in Hamburg und Lübeck wurden in der UBT dann gebündelt. 2013 wurden die UBT auf die K+S Transport verschmolzen.

Nachdem 1992 die Speditionsaktivitäten in Hamburg und Bremen veräußert wurden, erfolgte ab 2001 im Zuge der Containerisierung der Seetransporte im Wesentlichen in den Südostasiatischen Raum ein Wiederaufbau einer Containerspedition. Damit einher ging dann in den folgenden Jahren der Aufbau von Containertransporten im kombinierten Verkehr aus dem Seehafenhinterland in die Seehäfen Hamburg und Bremerhaven mit der Entwicklung des Baltic Train ab 2002 (Bahntransporte) sowie der Beteiligung an der Börde Container Feeder GmbH, Haldensleben, in 2004, mit Binnenschiffstransporten.

Im Jahre 2010 wurde das Werra Kombi Terminal in Philippsthal fertiggestellt, auf dem der Umschlag von Containern von und auf die Schiene mit Waren der K+S sowie Dritten erfolgt. Das Terminal wird durch unsere 50%-Beteiligung Werra Kombi Terminal Betriebsgesellschaft mbH, Philippsthal, betrieben.